5 Dinge, an denen du merkst, dass du dein Leben im Supermarkt verbringst

Frau an Kasse im Supermarkt sucht ihr Geld in der Brieftasche
Es gibt noch ein Leben außerhalb des Supermarktes –einigen Menschen ist das gar nicht bewusst. Ob du auch zu den Personen zählst,die definitiv zu viel Zeit zwischen Kühlregal und Kassenschlange verbringen,kannst du anhand dieser fünf Punkte checken.
1.    Bonushefte stapeln sich

In deiner Tasche gibt es ein eigenes Fach, das fürTreuepunkt-Broschüren diverser Supermärkte reserviert ist. Dein fünfteiligesTopfset “Wanne-Eickel Elegance” war ebenso Bonusheft-reduziert wiedas Messerset “Solinger Perle” und die elektrische Pfeffermühle, diein deinem Schrank verstaubt. Wirklich gebraucht hättest du das alles zwarnicht, aber ein mögliches Schnäppchen willst du dir auch nicht entgehen lassen.

2.   Du bekommst Schnupfen im Hochsommer

Draußen sind 28 Grad und du bewegst dich seit Wochen nur in Flipflops und leichter Bekleidung durch den Alltag. Doch weil du für frische Milch, Joghurt, Käse und Tiefkühlkost nicht von der Kühlabteilung des Supermarktes lassen kannst, bist du ständig erkältet – dort herrschen weniger als zehn Grad Celsius. Dieser Temperaturschock belastet deinen Kreislauf, stresst das Immunsystem und schwächt die Abwehrzellen. Viren haben leichtes Spiel, und schneller, als du denkst, hast du dir einen Schnupfen eingefangen.

3.   Du bist Kassenschlangen-Profi

Früher hast du dich zum Bezahlen einfach an die Kassenschlange gestellt, die am kürzesten aussah –den Fehler begehst du nicht mehr. Mittlerweile setzt du die Anzahl der Wartenden in Relation zu den Qualitäten der Mitarbeiter an den Kassen.

Ganz links sitzt Herr Müller, der scannt zwar schnell, erzählt dir dabei aber immer sein Leben. In der Mitte ist am wenigsten los, doch der Auszubildende an der Kasse übersieht dauernd die Rabattaufkleber auf bald ablaufenden Lebensmitteln. An der zweiten Kasse von rechts sitzt Frau Meier, die macht zwar keine Fehler, guckt sich aber jede Ware einzeln an, um den Strichcode zu finden.

Du entscheidest dich für Variante vier: Ab fünf Kunden pro Schlange öffnet eine weitere Kasse, sagt dir deine Supermarkt-Erfahrung. Du gehst also ins Risiko, stellst dich gleich an den Schalter ganz rechts und wartest auf die schnelle Frau Schmidt. Die sitzt eigentlich immer an dieser Kasse und wird hoffentlich gleich ausgerufen.

4.   Du hast keine Geheimnisse mehr

Du stehst an der Frischetheke und willst gerade deine Wünsche äußern – da sagt der Fachverkäufer: “200 Gramm Gouda am Stück, 100 Gramm Serrano-Schinken – dünn geschnitten – ein viertel Pfund Fleischsalat mit Kräutern und zwei Knackwürste, richtig?”

5.   Du bist der Jubiläumskunde

Du kannst dir endgültig sicher sein, dass du dein Leben größtenteils im Supermarkt verbringst, wenn ausgerechnet du “ganz zufällig” der millionste Kunde im Laden bist. Der Filialleiter begrüßt dich persönlich mit einem Strauß Schnittblumen und einem Präsentkorb. Jemanden wie dich wollen sie unter keinen Umständen verlieren und wen stört es da schon großartig, wenn du in Wahrheit nur Kunde Nummer 999.429 warst. Spätestens jetzt solltest du dir Gedanken machen, wann du deine Freunde das letzte Mal gesehen hast oder im Fitnessstudio warst. Vielleicht lassen sich mit deiner Zeit auch sinnvollere Dinge anfangen, als sie im Supermarkt zu verplempern…